Pressemitteilung Heimatkundliche Vereinigung veröffentlicht neuen Bildband Wie Spandau vor etwa 20 Jahren aussah kann man jetzt im neuen Buch der Heimatkundlichen Vereinigung sehen. Pünktlich zu Weihnachten erscheint das neue Buch „Spandau – Am Beginn des 21. Jahrhunderts.“ Es ist ab 18.12.2025 voraussichtlich im Gotischen Haus, auf der Zitadelle, in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung und direkt bei der Heimatkundlichen Vereinigung für 22,00 Euro zu erhalten. Ursprünglich sollte der Bildband bereits 2007 im Anschluss an die Ausstellung im Gotischen Haus, in der vom 4. Oktober bis 24- November 2007 eine Auswahl der Fotos gezeigt wurde, erscheinen. „Dass es nun so lange gedauert hat ist bedauerlich, hat aber auch seinen Charme. Herausgekommen ist nun ein Zeitdokument, welches uns 20 Jahre danach die Veränderungen im Bezirk vor Augen führt. Spandau nach dem Mauerfall hatte ein anderes Gesicht als heute, etwas angestaubter, auch ruhiger und trotzdem voller Leben. Schön, manchmal nicht so schön, aber immer liebens- und lebenswert – eben einfach Spandau,“ so die Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung, Ina Bittroff. Drei Jahre lang wurde in den Jahren 2003 bis 2006 von den Fotografen, Hans-Peter Dambietz, Rosemarie Ennoch, Horst Mentzel, Renate Randow, Horst Scheider und Manfred Voß, Schönes aber auch Unschönes fotografiert. Als im Jahr 2023 am Rande einer Sitzung über die Foto-AG und das Buch berichtet wurde, wurde Ina Bittroff hellhörig und begab sich wenig hoffnungsvoll auf die Suche. Und tatsächlich fand sich ein fast fertiges Layout im Format 21 x 21 cm, das noch einer Bearbeitung unterzogen werden musste. Dieser Menge haben sich die verbliebenen Mitglieder der Foto-AG angenommen, Bildunterschriften hinzugefügt, etwas umgestaltet, einiges entfernt, aber im Wesentlichen das beendet, was vor zwanzig Jahren begonnen wurde. Herausgekommen ist ein Zeitdokument, welches uns 20 Jahre danach die Veränderungen im Bezirk vor Augen führt. Mitteilungen des Kulturamtes Spandau Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer neuen Ausstellung Bye bye Bunker ins Gotische Haus in der Spandauer Altstadt am Donnerstag, den 7.8.2025 ab 18 Uhr ein. Es begrüßt Sie Dr. Urte Evert, Museumsleiterin Zitadelle Spandau. Freuen Sie sich auf eine Einführung von Sebastian Schuth, Archivleiter Zitadelle Spandau, und Carmen Mann, Sammlungleiterin Zitadelle Spandau. Im Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau ist ein einzigartiger Fotobestand erhalten geblieben, der 30 Luftschutzbunker und deren Demontage dokumentiert. Erstmals widmet sich das Museum diesem Bestand in einer umfassenden Ausstellung anlässlich des Gedenkjahres „80 Jahre Kriegsende“. | | | | |
Bye bye Bunker Sonderausstellung 8.8.2025 – 8.3.2026 Gotisches Haus, Altstadt Spandau Etwa 70 Luftschutzbunker sollten die Spandauer Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg vor Luftangriffen der Alliierten schützen. Sie waren auf Adolf Hitlers Beschluss von Luftschutzmaßnahmen für Berlin ab 1941 im gesamten Bezirk errichtet worden. Nach Kriegsende galten sie laut dem Potsdamer Abkommen als militärische Objekte und sollten im Zuge der Demilitarisierung beseitigt werden. Deshalb beschloss die Alliierte Kommandantur im Juli 1946, alle militärischen Anlagen in Berlin abzutragen und zu vernichten. In Spandau begannen die britischen Besatzer im April 1947 mit der Sprengung des ersten Bunkers. Während die gesprengten Anlagen noch mehrere Jahre das Stadtbild Spandaus prägten, wurden einzelne Bunker weiterhin zu Lagerzwecken genutzt. Die meisten von ihnen wurden bis Mitte der 1950er Jahre im Rahmen des Berliner Notprogramms mit der Marshall-Plan-Hilfe für den Wiederaufbau Berlins abgetragen. Der letzte Luftschutzbunker in Spandau verschwand schließlich 1997 mit der Demontage des Hochbunkers in der Földerichstraße. Heute erinnert in Spandau nichts mehr an sie. Doch im Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau hat sich ein Fotobestand erhalten, der 30 dieser Bunker und ihre Demontage dokumentiert. Das Stadtgeschichtliche Museum Spandau widmet sich diesem Bestand erstmals umfassend und zeigt ihn anlässlich „80 Jahre Kriegsende“ in dieser Ausstellung. Dabei gingen die Mitarbeiter*innen auf Spurensuche nach den einstigen Standorten, die in der Ausstellung und von berlinHistory e.V. in der Berlin History App verortet wurden. Wir laden Sie herzlich in die Ausstellung, zu dem Begleitprogramm und zur Nutzung der berlinHistoryApp ein, um mehr über die Geschichte der Bunker und ihre ehemaligen Standorte zu erfahren. Spandau im Zweiten Weltkrieg Mittwoch, 21.01.2026, 18 Uhr Ort: Gotisches Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin Die Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V. erhielt dieses Jahr den Nachlass ihres 2017 verstorbenen ehemaligen Vorsitzenden Gerhard Hinz. Der Verein stellt mit seiner Ersten Vorsitzenden Ina Bittroff erstmals die umfangreichen Forschungsunterlagen zu seinem 2002 veröffentlichten Werk „Spandau im Zweiten Weltkrieg. Zeitzeugenberichte, Dokumente, Betrachtungen“ vor. Einige Zeitzeugenberichte in diesen Unterlagen fanden in seinem Buch keine Erwähnung und werden erstmals gezeigt. Finissage am Tag der Archive 2026 Sonntag, 8.3.2026, 14 – 17 Uhr Ort: Gotisches Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin Am letzten Tag der Ausstellung können Sie mit den Kurator*innen der Ausstellung, Sammlungsleiterin Carmen Mann und Archivleiter Sebastian Schuth, ins Gespräch kommen und vertiefende Informationen zur Ausstellung und aktuellen Projekten des Archivs, wie z.B. der Digitalisierung historischer Bestände erhalten. Im Vorfeld der Finissage findet um 11 Uhr eine Führung durch das Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums Spandau auf der Zitadelle statt, bei der Sie einen Einblick in die Archivräume, die Arbeitsweise des Archivs und ausgewählte Bestände erhalten Mitteilungen des Landkreises Prignitz „Stotzen und stân von golde an allen enden?" - Alltag und Repräsentation des Adels im Mittelalter Dienstag, 11.12.2025, 18:00 Uhr Ort: Schloss-Museum Meyenburg Referent: Dr. Christof Krauskopf, Referent für Mittelalterarchäologie beim BLDAM sein. Schließung der Geschäftsstelle in den Sommerferien Die Geschäftsstelle wird in der Zeit vom 22.12.25 bis 06.01.2026 in die Weihnachtspause gehen. Gern ermöglichen wir aber nach Absprache unter der Rufnummer 0172 3835590 eine Besuchsmöglichkeit. In Planung: Veröffentlichung des 2007 angekündigten Buches Spandau Heute – Ein fotografischer Spaziergang durch den Berliner Bezirk Wir suchen Unterstützung für unsere Arbeitsgruppen - Vernetzung mit anderen Initiativen im Bezirk, die sich mit der Geschichte ihres Stadtteils beschäftigen - Betreuung der Homepage - Planung der Geschichtsstammtische - Planung der 75-Jahr-Feier - Organisation von Ausflügen - Veröffentlichung des Buches Spandau Heute – Ein fotographischer Spaziergang durch den Berliner Bezirk - Forschungen zur NS-Zeit und deren Auswirkungen in und auf Spandau (Nachkriegszeit / Zeitzeugen) Bei Interesse würden wir uns über eine Mail an info@geschichte-spandau.de, einen Anruf unter einer der genannten Rufnummern oder über den persönlichen Kontakt über die Geschäftsstelle freuen! |