Liebe Mitglieder der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau,
liebe Spandauer Mitbürger und Mitbürgerinnen,

seit über 60 Jahren sind wir als ehrenamtlicher Verein im Dienst
der Havelstadt Spandau aktiv.

Unser Tätigkeitsfeld ist breit angelegt. Jedes Jahr beantworten Mitglieder des Vereins ca. 100 Anfragen zur Geschichte Spandaus, die wir auch häufig schriftlich erteilen. Oftmals erhalten wir auch Fragen aus dem Ausland. Wir halten Vorträge und organisieren Ausstellungen, der Eintritt ist in diesen Fällen immer frei.

Für unsere Aktivitäten bekommen wir keine staatlichen Zuschüsse. Wir erwirtschaften alles selbst, um unsere Satzungsziele umsetzen zu können. Wir bieten seit Jahrzehnten Führungen auf der Zitadelle und in der Spandauer Altstadt an. Eventuelle Überschüsse fließen in vielfältige Aktivitäten und kommen so wieder den Spandauern zugute.

Darüber hinaus werden von diesen Einkünften Exponate gepflegt, erhalten oder neue erworben. Sehr häufig nützt dies dem Stadtgeschichtlichen Museum Spandau. Die Einkünfte des Vereins werden u.a. zum Erhalt des städtischen Museums eingesetzt.
So sind z.B. die Führungen, die von uns ehrenamtlich organisiert werden, auch zum Vorteil des Bezirks Spandau und seiner Einrichtungen. Zehn Prozent der Einnahmen aus den Führungen auf der Zitadelle werden übrigens von uns direkt an das Bezirksamt Spandau überwiesen.

Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Geschichte Spandaus, aus dem Wenigen, das hier aufgezählt wurde, können Sie die Aktivitäten des Vereins erahnen. Sie sind herzlichst eingeladen, sich durch ehrenamtliche Mitarbeit im Verein einzubringen. Ihre Arbeit kommt unserem Gemeinwesen Spandau zugute.

Ihr Karl-Heinz Bannasch (Vorsitzender)

YouTube-Videos über
die HKV Spandau!

Wir stellen Ihnen zwei YouTube-Videos vor. Nehmen Sie sich mal die Zeit; z.B. via Spandau-TV:
z.B. unsere Ausstellungser-
öffnung »Die Revolutuion von 1848 in Spandau«(nur anklicken):

https://www.youtube.com/
watch?v=Qfc0sBZKvo8

und ... (Interview K.H.Bannasch):

https://youtu.be/RjiTy8ZUB5M

GERMANIA SLAVICA – im Rathaus Spandau 2016

Erforschen, Bewahren und das Vermitteln der Spandauer Geschichte ist die vordringlichste Aufgabe des Spandauer Geschichtsvereiness. Eine Form der Vermittlung ist und kann eine Ausstellung sein und die Heimatkundliche Vereinigung Spandau hat Ende Mai ihre diesjährige Ausstellung unter das Motto: „Germania Slavica – Die slawische Geschichte Berlins und Brandenburgs“ gestellt und sie im Rathaus Spandau gezeigt.

Erstmals konnte außerhalb des Fundortes der so genannte „Lebuser Münzschatz“ der Öffentlichkeit präsen-
tiert werden. Erst im Oktober 2015 in Lebus an der Oder gefunden, wurden die 1000 Jahre alten Münzen ausgestellt. Wir sind sehr dankbar, dass neben diesem Schatz noch weitere seltene Objekte ihren Weg ins Spandauer Rathaus fanden.

Die Eröffnungsveranstaltung mit über 180 Gästen und einem fast vollen Bürgersaal war ein voller Erfolg. Neben mehreren Ansprachen und Vorträgen, gab es zum Abschluss des Abends durch die Berliner Rittergilde ein kleines „Spektakel“. Sie spielten die Schildhornsage mit Jacza von Köpenick und Albrecht dem Bären an der jeweiligen Spitze der slawischen und deutschen Kämpfer nach.

Die Gegnerschaft von Albrecht dem Bären, den ersten Markgrafen Brandenburgs und Jacza von Köpenick entstand durch einen Erbfall. Der letzte König/Herrscher der Heveller, die sich selbst Stodoranen nannten, vererbte sein Land zwischen Elbe und Oder nicht seinem nächsten Verwandten – Jazca – sondern seinem Patenkind und wohl entfernten Verwandten Albrecht. Die Schildhornsage geht auf dieses Ereignis zurück.

Bodenfunde, wie Münzen und andere Zeug-
nisse, wie der Palmenwedel, den Jacza in der Hand führte, sprechen dafür, dass die Havel-
land-Region bereits christianisiert und Jacza außer Zweifel Christ war. In Spandau wurden christliche Symbole aus der Zeit vor 1000 n.Chr. ausgegraben.

Ein Begleitheft zu der Ausstellung „Germania Slavica“ ist ebenfalls erschienen und kann für 10,– € immer noch im Gotischen Haus Spandau, Breite Straße 32, 13597 Berlin-Altstadt Spandau oder in unserer Geschäftsstelle auf der Zita-
delle Spandau, Haus 9, erworben werden.

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Bereits in den letzten Jahren präsentierten wir:
„100 Jahre Rathaus Spandau“ und „Die Revolution von 1848 in Spandau“. Diese Ausstellungen waren ebenfalls mit hohen Besucherzahlen ein Erfolg.

Folgenden Personen danken wir für die Unterstützung der Realisierung dieser Ausstellung:

Herrn Prof. Dr. Felix Escher als Wissenschaftlicher Leitung der Ausstellung; Herrn Prof. Dr. Winfried Schich für die Vorlage eines der beiden wissenschaftlichen Einführungstexte; Herrn Dr. Thomas Kersting für die Vorlage eines der beiden wissenschaftlichen Einführungstexte;
Frau Agnes-Almuth Griesbach als Kuratorin der Ausstellungen; Herrn Dr. Stephan Theiling, Wissenschaftlicher Leiter des Brandenburg-Preußen Museums Wustrau als Autor; Herrn Prof. Dr. Igor Kąkolewski, Warschau-Berlin, für seinen Vortrag zur Ausstellungseröffnung.

Aus den Reihen des Spandauer Geschichtsvereins danken wir insbesondere Herrn Volker Kistenmacher, Frau Sabine Zielke und
Herrn Alexander Schröder für deren tatkräftige Unterstützung. Besondere Erwähnung findet der Präparator Ingo Koppmann. Dem Bezirksamts-
mitarbeiter Herrn Michael Ottow danken wir für die erfolgreiche Koordination im Rathaus Spandau recht herzlich.

Darüber hinaus bedanken wir uns bei der Goldschmiede Max Korn. Die Goldschmiede Max Korn hat uns den Thebalring sowie das Spandauer
Pferdchen für die Dauer der Ausstellung kostenfrei zur Verfügung gestellt.

(Mauszeiger über Bild stoppt „umblättern”)

Sa./So., 10./11. Sept. 2016
ab 09.00 Uhr
Burgfest Zitadelle Spandau
mit Info-Stand der HKV

Mo., 7. November 2016,
um 17.00 Uhr
,  findet wieder
eine Führung Auf den Spuren jüdischer Geschichte statt.

Treffpunkt: vor dem Spandauer Rathaus, Carl-Schurz-Straße 2/6.
Die Führung ist k o s t e n l o s,
sie dauert ca. 120 Min.

Der Erklärer Karl-Heinz Bannasch stellt die jüdische Geschichte Spandaus vom Mittelalter bis in unsere Zeit vor. Hierbei gehen
wir durch die Spandauer Altstadt und halten an Gebäuden und in
Straßen mit jüdischer Vergangen-
heit an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Die Aufschrift »THEBALGVTGVTANI« aus dem Aramäischen hat die Bedeutung:

DU MÖGEST GLÜCK HABEN, GLÜCK FÜR MICH.

Der THEBALRING sollte dem Träger des Schmuckstücks Schutz gegen Krankheiten wie Schlaganfall oder Gicht,
war also ein Schutzamulett.Eine medizinische Wirkung ist jedoch nicht nachgewiesen. Ein Exemplar wurde bei Ausgrabungen am Spandauer Burgwall gefunden.In der Regel bestand der Ring aus Gold und war im Mittelalter demnach gutsituierten Personen vorbehalten. Im Mittelalter war der Ring in Nord- und in Mitteleuropa vorhanden.

Die Preise für den „Theabalring“:
betragen für die Ausführungen:

925er Silber/vergoldet:
925er Silber:

Die Preise für das „Spandauer Pferdchen“ betragen für die Ausführungen:

• Spandauer Pferdchen (Sockel)


• Spandauer Pferdchen (klein, Kettenanhänger)


• Spandauer Pferdchen (groß, Kettenanhänger)

925er Silber/vergoldet:
925er Silber:
925er Silber/vergoldet:
925er Silber:
925er Silber/vergoldet:
925er Silber:

Während unserer Ausstellung „Germania–Slavica“ wurden das Spandauer Pferdchen und der Thebalring ausgestellt. Aufgrund der großen Nachfrage können wir diese nun unseren Mitgliedern und auch anderen Interssenten zum Verkauf anbieten. Bitte beachten Sie, dass bei Bestellung unbedingt die Ringgrößen angegeben werden müssen. Bei Änderungen müssen ansonsten 10,00 € erhoben werden.

85,00 EUR
65,00 EUR
215,00 EUR
175,00 EUR
145,00 EUR
107,00 EUR
188,00 EUR
148,00 EUR
Die Kunstschmiedearbeiten werden von der »Goldschmiede Korn« ausgeührt.
Türrschmidtstraße 22 · D 10317 Berlin · Tel.: 030 - 50 91 83 73 · www.goldschmiede-korn.de