HASELHORST –
Die Geschichte des Berlin-Spandauer Ortsteils am Fuße der Zitadelle

Am 1. April 2010 jährt sich zum einhundersten Mal die Eingemeindung des Gutsbezirks Haselhorst in die Stadt Spandau. Ebenfalls vor 100 Jahren, am 1. April 1910, gelangte auch der Gutsbezirk Sternfeld nach Spandau, dessen Gebiet ursprünglich zu Haselhorst gehört hatte.

Und auch der Gutsbezirk Spandau-Land wurde zu diesem Termin eingemeindet, der aus dem am nördlichen Havelufer gelegenen Salzhof sowie aus den Inseln Eiswerder und Valentinswerder bestand. Nach der Eingemeindung war Haselhorst zunächst ein Stadtteil der noch bis 1920 selbständigen Stadt Spandau.

Nach deren Eingemeindung nach Groß-Berlin wurde Haselhorst 1929 in den zum Verwaltungsbezirk Spandau gehörigen neuen Ortsteil Berlin-Siemensstadt einbezogen. Schließlich wurde das Gebiet vor 60 Jahren, im Jahr 1950, aus Siemensstadt wieder herausgelöst und als neuer Berlin-Spandauer Ortsteil Haselhorst gebildet.

Dieser erstreckt sich seitdem in nahezu unveränderten Grenzen zwischen der Altstadt Spandau, Siemensstadt, dem Bezirk Reinickendorf und der Spree. Dabei beherbergt Haselhorst mit der Zitadelle auch das hervorragende Wahrzeichen Spandaus. Dass es sich dabei nicht um einen Zufall handelt, sondern die Geschichte Haselhorsts sehr eng mit der Zitadelle bzw. der vorangegangenen mittelalterlichen Burg Spandau verknüpft ist, soll in diesem Buch geschildert werden.

Autor: Henry Alex

Erhältlich im Buchhandel und auf der Zitadelle, Preis: 24,20 EUR
ISBN: 978-3-938648-02-5

Herausgeber: Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V., Berlin 2010