Fort Hahneberg – Das einzige Außenfort der Festung Spandau

Manfred Paul Schulze behandelt in dem vorliegenden Buch die Geschichte des Forts Hahneberg in Staaken – die militärstrategischen und technischen Hintergründe der Baugeschichte, die bauliche Realisierung sowie die Nutzung des Forts bis in die Gegenwart.

Zum Schutze des neuen Kaiserreichs ließ die Deutsche Heeresleitung etwa 70 Festungswerke im Zeitraum von 1872 bis 1889 als so genannte Schemaforts unter der Leitung des Generals Biehler in allen Landesteilen errichten.
M.-P. Schulze stellt die Geschichte des Forts Hahneberg in Relation zu den militärstrategischen
Veränderungen im Deutschen Reich, der Reformierung des deutschen Festungswesens und der Entwicklung der Artillerietechnik an Hand von zeitgenössischen Berichten dar. Die zahlreichen Veränderungen führten letztlich dazu, dass der für Spandau geplante Fortgürtel mit drei Außenforts nach dem Bau des Forts Hahneberg in den Jahren 1882 bis 1886 dann nicht mehr realisiert wurde. Es wird ausführlich beschrieben, welche verschiedenen Aufgaben das Fort Hahneberg bis zur Besetzung durch die sowjetischen Truppen im Jahre 1945 zu erfüllen hatte.

Danach begann mit der versuchten Zerstörung durch Sprengung und teilweisen Demontage des Forts der bauliche Verfall. Während der Zeit der deutschen Teilung und des Kalten Krieges fiel das Fort Hahneberg – nunmehr im Grenzsperrgebiet zwischen West-Berlin und der DDR gelegen – in einen „Dornröschenschlaf“ und wurde teilweise von der Natur zurückerobert.

Bereits kurz nach dem Mauerfall im Jahre 1989 begannen interessierte Bürger aus Spandau und West-Staaken mit der Sicherung des letzten Festungsbaus unserer Region. Diese Bürger schlossen sich zu der Arbeits- und Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg e.V. (ASG-Fort Hahneberg) zusammen, die noch heute auf ehrenamtlicher Basis wesentlich zum Erhalt, zur Restaurierung und kulturellen Nutzung der ehemaligen militärischen Anlage beiträgt.

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Herausgeber: Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V., Berlin 2004